Sicherheitsschuhe (Arbeitsschutzschuhe) – Rutschfestigkeitsnormen
Gemäß der Initiative von CEN/TC161, ISO/TC94 und SC3 stimmen sie gemeinsam darin überein, dass der Standard von Sicherheitsschuhe Für persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird gemäß EN ISO 20345:2004 das Prüfverfahren für die Rutschfestigkeit nach ISO 13287:2006 angewendet. Die ursprüngliche Normnummer wurde in EN ISO 20345:2004/a1:2007 geändert. Die Gleitprüfung nach dieser Norm ist die Prüfung zwischen der Grenzfläche von Natriumdodecylsulfat-Lösung und der Glycerin-Grenzfläche einer Stahlplatte. Bei bestandener Prüfung wird die Lösung mit „SRA“ gekennzeichnet, bei bestandener Prüfung die Stahlplatte mit „Src“. Bei SRB werden beide Prüfungen mit „Src“ gekennzeichnet.
Die überarbeitete Norm schreibt zwei entscheidende Labortests zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Schuhen vor. Der erste Test simuliert reibungsarme Umgebungen mithilfe einer Natriumdodecylsulfat-Lösung – einem häufig in Industriereinigern verwendeten Tensid –, um glatte, seifenverschmutzte Oberflächen nachzubilden. Schuhe, die diesen Test bestehen, erhalten die SRA-Klassifizierung. Der zweite Test verwendet eine mit Glycerin beschichtete Stahlplatte, um Gefahren wie Öl- oder Fettverschmutzungen zu simulieren; Modelle, die diese Herausforderung meistern, erhalten die SRB-Zertifizierung. Produkte, die beide strengen Prüfungen bestehen, erreichen die höchste SRC-Bewertung und weisen damit auf umfassende Rutschfestigkeit unter verschiedensten Gefahrenbedingungen hin.
Diese Normung schließt eine entscheidende Lücke im Bereich der Arbeitssicherheit. Ausrutschen und Stürzen zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle, insbesondere in Branchen wie dem Bauwesen, der Fertigungsindustrie und der Lebensmittelverarbeitung, wo Oberflächen häufig mit Flüssigkeiten oder Schmierstoffen in Kontakt kommen. Durch die Forderung nach objektiven, reproduzierbaren Prüfungen unter kontrollierten Bedingungen gewährleistet der neue Rahmen die Sicherheit am Arbeitsplatz. Sicherheitsschuhe Sie bieten zuverlässige Traktion in risikoreichen Umgebungen. Hersteller müssen nun Laufsohlen entwickeln, die sowohl auf chemisch behandelten, nassen Oberflächen als auch auf viskosen, öligen Untergründen Halt bieten – ein bedeutender technischer Fortschritt gegenüber früheren Tests, die nur einen Anwendungsbereich berücksichtigten.
Das SRA/SRB/SRC-Kennzeichnungssystem ermöglicht es Arbeitgebern, Sicherheitsschuhe auszuwählen, die auf spezifische Gefahren am Arbeitsplatz zugeschnitten sind, während Arbeitnehmer einen besseren Überblick über die Schutzwirkung erhalten. Mit der Übernahme dieser einheitlichen Standards in globalen Lieferketten wird eine Stärkung der internationalen Einheitlichkeit bei der Einhaltung von Sicherheitsstandards erwartet, was weltweit zu sichereren industriellen Praktiken führen dürfte.

